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A

Absprungrate

Die Absprungrate (auch: Bounce-Rate) ist eine Meßgröße der Website-Statistik. Mit ihr wird überprüft wie viele Besucher sofort nach dem Aufruf einer Website diese wieder verlassen, ohne eine andere Seite der Internetpräsenz betrachtet zu haben. Eine hohe Absprungrate läßt vermuten, dass die Besucher die gewünschten Informationen nicht gefunden haben oder die Usability sehr schlecht ist.

Ad

Advertisement (engl.)
= Werbung / Anzeige / Inserat
Ein Ad ist einfach eine Werbeanzeige. Der Begriff wird häufig in Wortzusammensetzungen benutzt. Einige Beispiele:
AdWords (Werbeform von Google),
AdViews (Einblendungen von Werbeanzeigen),
AdClicks (Klicks auf Werbeanzeigen),
AdSense (Werbeform von Google),
AdServer (Server zur Verwaltung und Auslieferung von Werbeanzeigen).

AdWords

(engl.)
Google Adwords ist eine Form von Onlinemarketing. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um Keyword-Advertising: Das Einblenden von Werbeanzeigen bei Nennung bestimmter Keywords. Dies kann sowohl auf den Suchergebnissseiten (SERPs) von Google selbst geschehen als auch bei den Suchpartnern von Google oder im so genannten Content-Werbenetzwerk. Bei den Werbeanzeigen selbst handelt es sich meistens um vierzeilige Textanzeigen. Aber auch Grafikbanner, animierte Anzeigen und Videos kommen in letzter Zeit verstärkt zum Einsatz. Google Adwords ist eine der erfolgreichsten Werbeformen im Internet. Die Erfolge lassen sich direkt messen und durch umfangreiche Einstellmöglichkeiten beeinflussen. Die Abrechnung erfolgt nach dem Pay Per Click.

AdSense

(engl.)
Google Adsense bilden sozusagen das Gegenstück zu den Google Adwords und bilden eine wichtige Einnahmequelle für viele kleine und größere Webseiten. Dabei werden die über Google Adwords eingegebenen Anzeigen auf verschiedenen Websiten eingeblendet. Deren Betreiber werden direkt an den Einnahmen beteiligt. Die Einblendung der Anzeigen erfolgt dabei kontextsensitiv, das heißt die Anzeigen passen inhaltlich gut zur jeweiligen Website.

Affiliate (-Marketing)

(engl.)
= Partner
Beim Affiliate-Marketing handelt es sich um eine Vertriebsform im Onlinemarketing. Dabei werden zwischen dem Onlinehändler (genannt: Merchant) und dem Websitebetreiber (genannt: Affiliate, Partner oder auch Publisher) Provisionsvereinbarungen getroffen. Sehr oft kommt als dritte Partei auch noch der Netzwerkbetreiber ins Spiel, der zwischen dem Merchant und dem Affiliate vermittelt. Letztendlich ist diese Form des Vertriebs ein Partnerprogramm, bei dem der Online-Händler (Merchant) dem Partner (Affiliate) entsprechende Online-Werbemittel (Banner, Textanzeigen, Links, etc.) zur Verfügung stellt. Die Abrechnung erfolgt je nach Anbieter über verschiedene Modelle:
Desweiteren erfolgt eine Abrechnung auch vereinzelt über die Modelle Pay per Period, Pay per Link oder Pay per Lifetime.

B

Banner

Banner bilden neben den bezahlten Textanzeigen (z.B. Google Adwords) die wichtigste Form der Werbung im Internet. Auf jeder größeren Internetseite findet man an verschiedenen Positionen diese Banner.
Nach der Positionierung und dem Aussehen erfolgt auch die Nomenklatur: Skyscraper befinden sich an den Rändern der Website. Headbanner darüber und die Rectangle-Banner oft im Contentbereich einer Webseite.

Blog / Weblog

(engl.)
Der Blog ist eine Art elektronisches Tagebuch und bietet vielen Internetnutzern die Möglichkeit sich der Welt mitzuteilen. Der Herausgeber der oft privaten Blogs wird Blogger genannt. Beliebte Blogs werden von mehreren tausend Besuchern gelesen und haben damit eine sehr hohe Reichweite bei einer sehr eng umgrenzten Zielgruppe.
Der große Vorteil von Blogs ist, dass man deren Inhalte abonieren kann. Dies geschieht über ein so genannten Feedreader. Gängige Formate sind RSS oder ATOM. Mit deren Hilfe muss man nicht ständig auf die einzelnen Websiten surfen um neue Einträge mitzubekommen, sondern erhält sie je nach Wunsch entweder per E-Mail oder auf speziell dafür eingerichteten und personalisierte Websiten oder aber direkt im Webbrowser dargestellt.
Viele Newsmeldungen verbreiten sich über Blogs bedeutend schneller als über herkömmliche Nachrichtenseiten.

Bounce-Rate

(engl.)
siehe: Absprungrate

Button

(engl.)
= Schaltfläche / Taste
siehe auch: call to action

C

call to action

(engl.)
= Handlungsaufforderung (übertr.)
Mit call to action wird umschrieben, dass ein Besucher einer Website dazu aufgefordert wird etwas bestimmtes zu tun. Meistens wird dies durch Buttons erreicht auf denen die Aufforderung steht: "Newsletter bestellen", "zum Warenkorb", "zur Kasse", "Angebot anfordern", "Katalog bestellen". Wie häufig der Button letztendlich geklickt wird, hängt von vielen Faktoren ab und kann beeinflusst werden. Hat der User die gewünschte Handlung ausgeführt, spricht man von einer Conversion.

CMS

Content-Managment-System
= Inhaltsverwaltungssystem (engl.)
auch: Administrationssystem (Admin-System) Mit einem CMS kann der Betreiber einer Website die Inhalte von einzelnen Seiten editieren. Dazu werden keine Programmier- oder HTML-Kenntnisse benötigt. Je nach Umfang des CMS kann man dabei alle Inhalte oder aber nur bestimmte Bereiche einer Website aktualisieren. In einigen größeren CMS kann man auch das Layout beeinflussen. CM-Systeme kommen vor allem auf Webseiten zum Einsatz, deren Inhalte sich häufig ändern (Weblogs, Online-Shops, Web-Portale, Nachrichtenseiten). Oftmals kann über eine Rechteverwaltung festgelegt werden, welcher Benutzer welche Teile einer Website verwalten darf.

Conversion

(engl.)
= Konversion
Eine Conversion beschreibt den Erfolg einer bestimmten Handlung (call to action). Das kann z.B. der Kauf eines bestimmten Produkts sein oder das Anmelden an einen Newsletter oder aber auch das Anfordern eines Kataloges sein. Die Conversion-Rate spiegelt dabei den Erfolg wieder. Sie wird in Prozent angegeben und je höher sie ausfällt desto besser. Um bei unserem CTR-Beispiel zu bleiben: Gehen wir davon aus, dass eine Ad 15.000 mal eingeblendet und 235 mal geklickt wurde, ergibt sich eine CTR von 1,57%. Wenn nun von diesen 235 Besucher der Website 17 User die gewünschte Handlung ausführen - also z.B. der Kauf eines Produkts - dann ergibt sich eine Conversion-Rate von 7,23%. Die Conversion-Rate läßt durch verschiedene Maßnahmen erhöhen: SEO, LPO, Optimierung der Werbeanzeigen (z.B. Google AdWords), Targeting etc.

Conversion-Rate

(engl.)
= Konversionsrate
Die Conversion-Rate ist eigentlich die wichtigste Messgröße, wenn es im Internet um das Geldverdienen geht. Alle Bereiche des E-Commerce werden dabei tangiert. Sie drückt in Prozentzahl aus, wieviele der Besucher auf der Website tatsächlich eine bestimmte Handlung (call to action) durchführen: z.B.
  • das Bestellen eines Produktes,
  • Anfordern eines Kataloges,
  • Abonnieren eines Newsletters,
  • Ausfüllen & Absenden eines Formulars
  • usw.

Die Conversion-Rate kann durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden:

CPC

Cost Per Click (engl.)
= Kosten pro Klick
CPC bezeichnet die Kosten, die für einen Klick auf eine Werbeanzeige anfallen. Es ist also die Kenngröße für das am häufigsten genutzte Abrechnungsmodell im Online-Marketing: Pay per Click. Weitere Abrechnungsmodelle sind: Pay per View, Pay per Lead, Pay per Sale.

CPM

Cost Per Mille (engl.)
= Kosten pro Tausend / Tausenderkontaktpreis (TKP) Die Messgröße CPM drückt die Kosten einer Anzeige für 1000 Kontakte aus und ist damit die Berechnungsgrundlage für das Pay per View - Abrechnungsmodell. Als Kontakt wird dabei eine einzelne Einblendung gewertet. Dabei kann es aber durchaus sein, das weniger als 1000 User diese Anzeige auch wirklich wahrgenommen haben. Daher wird dieser Wert auch eher als Vergleichswert verwendet. Eine transparentere Abrechnung bietet z.B. die Pay per Click - Methode, bei der nicht die Einblendungen eine Rolle spielen, sondern wie viele User auch wirklich auf die Anzeige geklickt haben.

CTR

ClickThroughRate (engl.)
= Klickrate
Der CTR-Wert ist eine Messgröße im Onlinemarketing. Er drückt das Verhältnis von Einblendungen (Impressions) und der Anzahl von Klicks aus. Je mehr Klicks ein Banner erhält, desto höher ist der CTR-Wert. Die Angabe erfolgt in Prozent.
Beispiel: Ein Banner mit 15.000 Einblendungen erhält 235 Klicks. Der CTR beträgt 1,57%.

D

Double-opt-in

Das Double-opt-in-Verfahren beschreibt eine Anmeldeprozedur bei Newslettern. Durch dieses Verfahren wird die Echtheit der in das Newsletter-System eingegebene Email-Adresse validiert: Nach der Eingabe der Email-Adresse wird an diese Adresse eine Mail gesendet. In dieser Mail ist entweder ein Aktivierungslink oder ein Code. Erst nach Klicken des Aktivierungslinks bzw. Eingabe des Codes wird die Email-Adresse in das Newsletter-System übernommen. Damit wird zum einen sicher gestellt, dass nur echte Mail-Adressen in das System gelangen und zum anderen wird der Mißbrauch fremder Email-Adressen reduziert.

E

E-Commerce

electronic commerce (engl.)
= elektronischer Handel
E-Commerce bezeichnet die Abwicklung von Geschäftsprozessen über ein Netzwerk. Im engeren Sinne bezeichnet es alles womit im Internet Geld verdient wird. In den meisten Fällen handelt sich dabei um Onlineshop-Systeme. Dabei werden die Teilnehmer häufig in drei Gruppen eingeteilt und deren Beziehungen untereinander beschrieben:
  • Verbraucher (Consumer)
  • C2C, C2B, C2A
  • Unternehmen (Business)
  • B2C, B2B, B2A
  • öffentliche Verwaltung (Administration)
  • A2C, A2B, A2A

E-Business

electronic buisiness (engl.)
= elektronisches Geschäftsabwicklung
Verschieden Softwaresysteme werden im E-Business eingesetzt:
  • Digital Office Systeme (DOS)
  • Dokumentenmanagementsysteme (DMS)
  • Enterprise Resource Planning (ERP)
  • Enterprise-Content-Management-Systeme (ECMS)
  • Groupwaresysteme
  • Workflow-Management-Systeme (WfMS)
  • Portale
  • Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme (PPS)

F

Flash

(engl.)
Flash ist eine Entwicklungsumgebung und wird meist für animierte Inhalte verwendet. Das können Werbebanner, Navigationen, Microsites oder auch komplette Websites sein. Um sich Flash-Inhalte anschauen zu können wird der aktuelle Flashplayer benötigt.

G

Google AdSense

siehe: AdSense

Google AdWords

siehe: AdWords

H

HTML

Hypertext Markup Language (engl.)
=Hypertext-Auszeichnungssprache
HTML ist eine Programmiersprache. Genauer: eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Webinhalten.

I

Impressions

(engl.)
= Einblendungen
Mit der Meßgröße "Impressions" können verschiedene Werte angegeben werden:
  • Anzahl der Einblendungen von Werbeanzeigen
    (auch: AdViews)
  • Anzahl der Seitenaufrufe
    (auch: PageImpressions / PI)
Über die Impressions wird ein Abrechnungsmodell im Online-Marketing betrieben: Pay per View.

J

JavaScript

Bei JavaScript handelt es sich um eine Skriptsprachen, die für das sogenannte Document Object Models (DOM)-Skripting in Browsern verwendet wird.

K

Keyword

(engl.)
= Stichwort / Schlüsselwort
Als Keywords werden allegemein hin die Wörter bezeichnet, die den Inhalt einer Website am besten beschreiben. So gut wie alle Online-Marketing-Maßnahmen sollten darauf abgestimmt sein. Keywords spielen eine zentrale Rolle bei der Suchmaschienenoptimierung (SEO) als auch bei Keyword-Advertising-Programmen wie z.B. Google Adwords.

Keyword-Advertising

(engl.)
Keyword-Advertising ist eine Form des Online-Marketings. Dabei werden die Online-Werbemittel nur dann eingeblendet, wenn der User genau nach diesem Keyword (oder einer Kombination damit) bei einer Suchmaschine gesucht hat.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin die Werbung nur dann auf einer Website einzublenden, wenn deren Inhalt mit den gebuchten Keyword zu einem bestimmten Prozentsatz übereinstimmt. Bekannte Keyword-Advertising-Programme sind z.B. Google AdWords, Google AdSense oder Yahoo! Search Marketing.

L

Landingpage

(engl.)
Als Landingpage wird die Seite bezeichnet, die ein Besucher einer Website nach dem Klick auf einen externen Link als erstes angezeigt bekommt. Das Ziel einer Landingpage-Optimierung (LPO) ist, den Besucher einer Website zu einer bestimmten Handlung (call to action) zu bewegen. Das kann der Kauf eines Produktes sein, das Teilnehmen an einer Umfrage oder auch das Anmelden an einen Newsletter. Durch verschiedene Maßnahmen, die genau auf die Kundenbedürfnisse und die geschalteten Online-Kampagnen abgestimmt sind, werden genau diese Ergebnisse erreicht. Die Landingpages sind oft nicht über das normale Website-Menü erreichbar und werden ausschließlich für die Verlinkung der Online-Kampagnen benutzt. Durch optimierte Landingpages läßt sich die (Conversion-Rate) erhöhen.

M

Merchant

(engl.)
= (Internet-)Händler
Als Merchant wird der Teilnehmer beim Affiliate-Marketing bezeichnet, der dem Partner (auch: Publisher, Affiliate) seine Online-Werbemittel zur Verfügung stellt. Er legt auch die Höhe der gezahlten Provisionen fest und nach welchem Bezahlsystem die Abrechnung erfolgt (Pay per View, Pay per Click, Pay per Lead, Pay per Sale)

Microsites

(engl.)
Eine Microsite ist eine kleine Seite, die von der eigentlichen Haupt-Webseite losgelöst existiert. Sie hat meist eine sehr schlanke Navigation mit wenigen Unterseiten. In den meisten Fällen unterscheiden sie sich stark von der eigentlichen Hauptseite - sowohl optisch, als auch inhaltlich. Die Microsites haben meist ein zentrales Thema mit dem sie sich beschäftigen und werden z.B. zur Promotion eines neuen Produktes oder zeitlich begrenzte Aktionen. Auf der Microsite werden Besucher gezielt angesprochen. Oftmals fungiert sie auch als Landingpage für das jeweilige Keyword.
Viele Autohersteller nutzen Micropages um neue Modelle vorzustellen. Dabei werden immer häufiger Flash-Microsites genutzt.

N

Navigation

Als Navigation bezeichnet man innerhalb der Website das Menü. Also den Bereich der Website, der die wichtigsten Links einer Website zusammenfasst. Sie ist damit ein wichtiger Bestandteil der Usability.

Newsletter

Der Newsletter ist eine Art Rundschreiben an einen eng umgrenzten Empfängerkreis und wird von Firmen und Vereinen genutzt um Neuigkeiten oder interessante Angebote zu kommunizieren. Bei vielen Newslettern reicht das Eintragen der Email-Adresse in das Newsletter-System und man erhält in regelmäßigen Abständen die Newsletter per Mail. Einige Systeme nutzen auch das sogenannte Double-Opt-In-Verfahren zur Verifizierung der Email-Adresse. Email-Marketing ist damit eine Wichtige Form des Online-Marketing.

O

On-Page / On-Site

(engl.)
Die On-Page-Optimierung beschreibt die Maßnahmen einer SEO oder SEM, die direkt auf der ensprechenden Website passieren. Dabei hat der Website-Betreiber alle Möglichkeiten auf die Veränderungen einzuwirken. Dabei werden u.a. folgende Dinge optimiert: Nach erfolgreicher OnPage-Optimierung folgt zumeist die OffPage-Optimierung.

Off-Page / Off-Site

(engl.)
Im Gegensatz zur OnPage-Optimierung beschreibt die OffPage-Optimierung alle Maßnahmen einer SEO oder SEM, die außerhalb der ensprechenden Website erfolgen. Also auf externen Websiten. Dadurch hat der Website-Betreiber keinen direkten Einfluss auf die Änderungen. Es werden u.a. folgende Dinge berücksichtigt:
  • Keyword-Analyse und darausfolgend:
  • Setzen von Backlinks (Linkbuilding)
  • Qualitätskontrolle externer Links
Eine Offpage-Optimierung sollte immer erst nach der OnPage-Optimierung erfolgen!

P

PageRank

(engl.)
Der Pagerank spiegelt die Meinung von Google hinsichtlich der Relevanz einer Website wider. Der Pagerank wird nach außen in Werten zwischen 0 und 10 ausgegeben. Dabei spiegelt 10 den höchsten Wert wieder und wird nur von sehr wenigen Seiten erreicht. Der Pagerank wird durch viele unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Bei einer Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann sich dieser Wert erhöhen. Er ist aber bei weitem nicht der einzige Faktor, der Einfluss auf das Ranking bei Google hat.

Pay per Click

(engl.)
Dieses Abrechnungsmodell wird im Online-Marketing am häufigsten benutzt. Hier wird erst der echte Klick auf eine Werbeanzeige vergütet und bietet damit einen großen Vorteil gegenüber der Pay-per-View-Methode.

Pay per Lead

(engl.)
Bei diesem Abrechnungsmodell wird immer erst der vereinbarte Betrag fällig, wenn der Besucher eine gewisse Handlung durchführt. In der Regel nimmt der Besucher dabei Kontakt mit dem Merchant auf. Er meldet sich z.B. zu einem Newsletter an, füllt ein Kontaktformular aus, fordert einen Katalog an oder meldet sich auf einer Website an.

Pay per Sale

(engl.)
Wie der Name schon sagt, fällt hier erst die Vergütung an, wenn auch wirklich ein Verkauf stattfindet. Es ist also eine Provisionsvergütung. Dies mag auf den ersten Blick für einen Onlineshop-Betreiber das lohnenste Abrechnungsmodell darstellen, da er erst zahlt, wenn auch wirklich Umsatz gemacht hat. Allerdings nutzen viele Website-Betreiber dieses Abrechnungsmodell wegen der oftmals geringeren Verdienstmöglichkeiten nicht und ziehen die Mitbewerber vor, die z.B. Pay-per-Click nutzen.

Pay per View

(engl.)
Bei dieser Abrechnungsmethode wird jede Einblendung der Werbeanzeige vergütet. Dies ist v.a. für Image-Kampagnen interessant, wo es also nicht unbedingt darauf ankommt, dass der Besucher auch wirklich auf die Werbeanzeige klickt. Aber wer v.a. Branding betreiben möchte, der ist mit dieser Variante gut bedient. Eine deutlich erfolgsorientiertere Ausrichtung bildet das Abrechnungssystem Pay-per-Click.

Paymentsysteme

(engl.)
= Bezahlsysteme
Paymentsysteme fassen die Möglichkeiten der Bezahlung auf einer Website bzw. in einem Online-Shop zusammen. Dabei werden Paymentsysteme, die v.a. kleine Beträge abrechnen, als Micro-Paymentsysteme bezeichnet.
Eine kleine Übersicht über der Möglichkeiten der Bezahlung im Internet:
  • Überweisung
  • Sofortüberweisung / Giropay
  • Lastschrift
  • Nachnahme
  • Kreditkarte
  • Paypal
  • ClickAndBuy
  • web.de-Cent
  • MicroMoney
  • PaySafeCard
  • T-Pay
  • Wirecard
Es gibt einige Anbieter, die viele der Zahlungssysteme zusammenfassen und als Gesamtlösung anbieten. Oftmals werden dann gleichzeitig auch Scoring-Werte des Käufers übermittelt, die Aufschluss über dessen Bonität liefern sollen.

Placement

(engl.)
= Platzierung
Als Placement bezeichnet man die Targeting-Funktion bei den Google AdWords.
Um effektives Placement zu betreiben, läßt man die Kampagnen zunächst ohne Einschränkungen auf allen Webseiten laufen. Nach einem aussagekräftigen Zeitraum führt man dann verschiedene Analysen durch und wählt unter den Gesichtspunkten von CTR-Werten und Conversion-Rate die Websiten aus, deren Performance am besten ist.

Publisher

(engl.)
= Herausgeber
Als Publisher wird im Affiliate-Marketing der Partner bezeichnet, der dem Onlinehändler (Merchant) seine Werbeflächen zur Verfügung stellt.

Q

Qualified Google Advertising Professional

Das Qualified Google Advertising Professional- Programm ist eine Zertifizierung für Firmen oder Einzelpersonen um deren Kenntnisse bei der Benutzung und Optimierung von Google AdWords zu bezeugen. Die Zertifizierung erstreckt sich über einen Zeitraum von 90 Tagen und schließt mit einer Prüfung ab. Nach bestandener Prüfung kann man als Einzelperson den Titel AdWords Qualified Individual oder als Firma mit min. 2 Teilnehmern des Programms den Titel AdWords Qualified Company angeben. Damit wird von Google bestätigt, dass derjenige umfassende Kenntnisse in der Benutzung und Optimierung von Adwords-Konten hat.

Qualitätsfaktor

DerQualitätsfaktor wird in Google AdWords verwendet um die Qualität von Keywords im Bezug auf Kampagnen und Website-Inhalten wiederzugeben. Er wird nach außen in vollen Werten zwischen 1 und 10 angegeben, wobei 10 der höchste Wert ist. Dieser Wert spielt auch eine große Rolle bei der Bestimmung des letztendlichen CPC-Preises bzw. der Anzeigenpositionierung.

R

Ranking

(engl.)
Das Ranking bezeichnet die Platzierung einer Website in den Suchergebnis-Seiten einer Suchmaschine (SERPs) bei Eingabe eines bestimmten Keywords oder einer Keywordkombination. Dabei wird seitens der Suchmaschine die Website mit der vermeintlich höchsten Relevanz an der ersten Position gezeigt. Das Ranking ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und kann durch eine Suchmaschinen-Optimierung beeinflusst werden.

RSS / rss-feeds

(engl.)
Bei RSS handelt es sich um einen Service um die Inhalte von sich häufig aktualisierenden Webseiten zu abonnieren. Sehr häufig wird diese Technologie für Blogs oder auf Newsseiten verwendet.

S

SEA

SearchEngineAdvertising (engl.)
= Werbeschaltungen bei Suchmaschinen
siehe auch: SEM

SEM

SearchEngineMarketing (engl.)
= Suchmaschinen-Marketing
Egal ob Suchmaschinen (Google, Yahoo, Bing) oder größere Webportale (t-online.de, web.de, aol.de, bild.de) - sie alle bieten neben den organischen Suchergebnissen auch bezahlte Suchergebnisse an: sogenannte sponsored links. Zu den bekanntesten Keyword-Advertising-Programmen gehören die AdWords von Google und das Yahoo! Search Marketing. Damit haben Gewerbetreibende die Möglichkeit neben oder sogar über den Suchergebnissen zu erscheinen. Die Abrechnung erfolgt über das CPC-Modell. Die Positionierung der Anzeige ist von verschiedenen Faktoren abhängig - dazu gehören u.a.:
  • die Höhe des Gebots pro Klick,
  • die Relevanz der Anzeige,
  • die Anzahl der Mitbewerber,
  • der Qualitätsfaktor des betreffenden Keywords.

SEO

SearchEngineOptimizing (engl.)
= Suchmaschinenoptimierung
SEO bezeichnet die Überarbeitung der Webseite unter den Gesichtspunkten der Auffindbarkeit bei Suchmaschinen. Mit der Optimierung soll eine bessere Platzierung (Ranking) bei der Suchmaschine erreicht werden und erstreckt sich sowohl auf die Website selbst (On-Page) als auch auf verlinkende Websites / Partner (Off-Page).

SERPs

SearchEngineResultPages (engl.)
= Ergebnisseiten einer Suchmaschine
Als SERPs werden die Seiten einer Suchmaschine bezeichnet, auf denen die Ergebnisse der organischen Suche wiedergegeben werden. Davon ausgenommen sind also die sponsored links oder sonstige bezahlte Suchergebnisse (z.B. Google AdWords).

T

Tag / Tags (pl.)

(engl.)
= Kennzeichnung / Markierung
Mit Hilfe von Tags werden z.B. Beiträge in einem Blog oder Texte auf einer Nachrichtenseite mit Schlagworten markiert. Sehr hilfreich sind Tags vor allem bei Daten deren Inhalt nicht maschinenlesbar ist: z.B. Fotos, Videos, Tabellen, Diagramme etc. Durch die Verwendung von Tags fällt eine Sortierung oder Kategorisierung. deutlich einfacher.
Als Tags werden auch Kürzel in verschiedenen Programmiersprachen bezeichnet. Auch hier dient der Tag der Klassifizierung.

Targeting

(engl.)
= Zielgruppenansprache
Das Targeting bezeichnet die genaue Umgrenzung einer Zielgruppe und deren Ansprache über die Online-Medien. Das Targeting kann dabei unter verschiedenen Gesichtspunkten erfolgen:
Alter, Geschlecht, Ausbildungsstand, Einkommen, Berufsgruppen, Musikgeschmack, etc.
Je nach Targeting-Methode kann man z.B. auf Community-Websiten seine Online-Werbemittel nur bei weiblichen Userprofilen einblenden. Oder aber man tauscht eine Numismatik-Website gegen ein Studentenportal. Ziel einer jeden Targeting-Maßnahme ist die Erhöhung der CTR-Werte und der Conversion-Rate.

Template

= Vorlage (engl.)
Bei einem Template handelt es sich um eine Art Vorlage für eine Website, die die grafischen Elemente, Textformatierungen und deren Anordungen enthält. Die Templates werden dann für alle Seiten verwendet und mit Inhalten gefüllt. Ohne weitere Anpassung des Templates geht allerdings der individuelle Charakter einer Webseite verloren.
Durch die Verwendung von Templates kann jedoch der Programmieraufwand reduziert und die Entwicklungsgeschwindigkeit einer Website erhöht werden.

TKP

Tausenderkontaktpreis
siehe: cost per mille (CPM)

U

Usability

= Benutzbarkeit / Bedienbarkeit (engl.)
Die Usability bezeichnet die Benutzerfreundlichkeit einer Website. Das heißt vereinfacht: wie schnell findet ein Besucher die gesuchten Informationen. Sehr wichtig ist die Usability bei Online-Shop-Systemen. Hier muss der Kunde ohne Probleme das enstprechende Produkt finden und auch bestellen können. Dabei ist es wichtig dem Kunden vertraute Symbole und Schrittfolgen zu präsentieren. Er sollte im Idealfall an keiner Stelle überlegen müssen, wie er weiter kommt oder was er klicken muss. Er darf also in keiner Weise Abstand vom Kauf nehmen. Die Usability ist damit ein sehr wichtiger Faktor um die Conversion-Rate (CPM) zu erhöhen.

V

Visit

= Besuch (engl.)
Die Visits sind eine Meßgröße in Website-Statistiken. Mit Ihr wird die Anzahl der Besucher einer Website wiedergegeben. Sie stellen derzeit noch immer neben den Page-Impressions (PI) die wichtigste Meßgröße dar. Weitere Wichtige Größen sind: die Absprungrate (Bounce Rate) und die Verweildauer des Besuchers auf einer Website.

W

WordPress

Ist eine Software, die häufig für Blogs genutzt wird. Die Software eignet sich für Webseiten, deren Inhalt häufig aktualisiert wird und verfügt über ein umfangreiches Content-Management-System (CMS). Über Templates kann das Layout zu großen Teilen individuell angepasst werden.

X

XML

Extensible Markup Language (engl.)
= erweiterbare Auszeichnungssprache XML erlaubt Entwicklern Daten zu parametisieren oder zu klassifizieren. Dazu werden eigene Tags und Attribute definiert. Damit ergbit sich ein deutlich höherer Funktionsumfang als bei HTML.

Y

Yahoo! Search Marketing

Yahoo! Search Marketing ist ebenso wie die AdWords von Google ein Keyword-Advertising-Programm. Die Funktionsweise ist ähnlich, nur das hier - wie der Name schon sagt - nicht die Google-Suchmaschine als Grundlage der Ergebnisse dient, sondern die Yahoo! Suche.

Z

Zustellrate

Mit der Zustellrate wird im Email-Marketing die Zahl der erfolgreich zugestellten Newsletter angegeben. Weitere Meßgröße sind die Öffnungsrate und die Conversion-Rate.